21.03.2026
Wir haben seinen Stern gesehen
Bei kaltem, aber sonnigem Wetter machten sich 10 Pilger und Pilgerinnen aus verschiedenen Pfarreien des Bistums auf in den Taunus.
Die Geschichte der heiligen drei Könige, der Sterndeuter begleitete uns und ließ uns ahnen, dass nicht nur unser Weg anstrengend, hoffnungsvoll und gemeinschaftsbildend war.
In Stille und Austausch auf dem Weg beschäftigten wir uns z.B. mit den Fragen: Welche (Menschen-) Geschenke hat uns Gott geschickt? Was stärkt uns im Glauben? Welchen Sternen und Träumen folgen wir (auch nach langen und anstrengenden Wegen immer noch)? Dabei machten wir Halt an den Ruinen der ehemaligen Antioniuskapelle, die schon vor 600 Jahren Ziel von Pilgernden war.
Auch der jüdische Friedhof regte zum Nachdenken an, welche Menschen hier begraben sind und für wen diese Menschen wie Geschenke waren.
Die Sterndeuter sind angekommen – bei dem kleinen Königskind und wurden von einer tiefen Freude erfüllt.
Auch für uns war es ein bereichernder Tag, in dem Gemeinschaft und Glauben gegenseitig getragen haben.
(Isabel Sieper)